Cholera! Tiefenbohrung für Trinkwasser
Im Dorf Luozi ist im März 2026 die Cholera ausgebrochen. Schon sind einige Personen – Kinder und Erwachsene – daran gestorben. Die Bevölkerung von ca. 20‘000 Personen ist äusserst besorgt. Das von Ordensschwestern geleitete kleine Spital erlebt eine Dauerbelagerung. Sie und die Behörden haben die Bevölkerung über Massnahmen zur Verhinderung der Ansteckung und Verbreitung der Krankheit informiert.
Das Hauptproblem liegt im Mangel an sauberem Wasser. Das Dorf verfügt über kein Trinkwassersystem (auch über kein Stromnetz), bloss über ein paar öffentliche Brunnen, die von der zuständigen Regie aber schlecht verwaltet werden. Viele Familien beziehen Wasser aus dem Fluss Kongo, der wegen der Abwässer der Städte Kinshasa und Brazzaville stark verschmutzt ist.
Direkt neben dem Spital liegt die Pfarrei. Diese will nun eine Erdbohrung durchführen, um Trinkwasser zu gewinnen. Vorläufig sind nur eine Leitung zum Spital und mehrere Zapfhahne für die Bevölkerung vorgesehen. Die Kosten belaufen sich auf USD 14‘100.
Spenden an: Hilfswerk St. Klemens, 5400 Baden, IBAN: CH78 0900 0000 5000 0182 9
Für Ihre Spende danken die Pfarrei, das Spital und vor allem die Bevölkerung von Luozi herzlich.
José Balmer
Bilder: Wie in Lukuakua soll es Trinkwasser für die Menschen in Luozi geben.
Viele Familien holen ihr Wasser aus dem Fluss Kongo
Neue Schule für das Dorf Kola, Kongo RDC
Die alte Schule von Kola ist baufällig und viel zu klein für die vielen Kinder. Es liegt wenige Kilometer von der Stadt Mbanza Ngungu entfernt und beherbergt vor allem arme Familien. Die meisten Eltern müssen sich mit schlecht bezahlten Jobs in der nahen Stadt begnügen. Weil der Staat nichts unternimmt, haben die Redemptoristen mit den Familien den Bau einer neuen Primarschule mit Kindergarten geplant. Endlich sollen wieder alle Kinder des Dorfes in die Schule gehen können. Die neue Primarschule wird 6 Klassenzimmer, einen Mehrzweckraum und Räume für Direktion und Archiv aufweisen; der Kindergarten 3 Räume. Dazu gibt es Toiletten und eine Schutzmauer ringsum. Die Schule wird 390 Kindern Unterricht bieten. Gewünschter Baubeginn ist Sommer 2026.
Die Kosten für Bau und Einrichtung belaufen sich auf CHF 195'000. Die spanische NGO 'Manos Unidas' und Schweizer Kirchgemeinden helfen mit. Aber noch fehlen gut CHF 11'000.
Die Spenden können von den Steuern abgezogen werden.
Im Namen der Kinder danken wir allen Spenderinnen und Spendern herzlich.
José Balmer
Aufforstung und
Ausbildung in Imkerei
In der Region Kimpese wurden grosse Gebiete abgeholz, um Feuerholz fürs tägliche Kochen zu gewinnen. Denn es gibt keinen elektrischen Strom und die Bevölkerung kann sich kein Gas leisten. Im Projekt haben Frauen, Männer und Jugendliche aus 10 Dörfern mit der Aufforstung begonnen und wollen sie ausweiten. Zudem betreiben schon über 100 Personen Imkerei. Viele Menschen mehr bitten um Ausbildung. Darauf geht das Projekt ein. Es verhilft Kleinbauern-familien zu einem Zusatzeinkommen.
Jährliche Kosten für Ausbildung und Material: CHF 8'800
Herzlichen Dank allen Spenderinnen und Spendern!
Ein Gesundheits-Zentrum fürs Quartier
Kranke und verunfallte Menschen müssen in der hügeligen Stadt Kinshasa beschwerliche Wege auf sich nehmen, um eine Gesundheitsstation zu erreichen. Nun bekommen sie in ihrem Quartier Righini ein eigenes Gesundheits-Zentrum. Dazu muss ein Gebäude umgebaut und mit der nötigen Ausrüstung versehen werden. Es wird den Menschen medizinische Grund-dienste anbieten und über ein Labor verfügen.
Allen Spenderinnen und Spendern danken wir von Herzen.
Kosten: Umbau Gebäude: CHF 44'000
Kosten medizinische Ausrüstung und Möbel: CHF 47‘500
Bedarf: CHF 17‘600